Karla Kolumna
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26.-28.03.

26.03. Bundaberg
(Diesen tollen Tag mal in Stichworten, da ich keine Zeit habe ihn auszuschreiben)
7 Uhr Bootstour nach Tin Can Bay, Whistle Hawk vom Boot aus fotographiert
Delfine gefüttert
Rainbowbeach am Strand, Wellen bekämpft
auf dem Rückweg ist der Kühlschrank in einer unnötigen Abbiegaktion komplett in das Wageninnere entleert worden
Auspuff hat angefangen zu scheppern
Abends in Bundaberg angekommen wurde ein Kreisverkehr dem Besteckfach zum Verhängnis. Zum Glück ist Carina und mir das große scharfe Messer nicht zum verhängnis geworden. Stattdessen ist es direkt hinter meiner Kopfstütze gelandet. Allerdings wurde Carina um ein Haar von einem Spaghettilöffel attackiert worden ;-). Hört sich jetzt alles lustiger an, als es in dem Moment für uns war. Wir hatten alle einen ganz schönen Schrecken.
auf dem Campingplatz waren ganz schön merkwürdige Leute. Alle unter betrunken oder unter harten Drogen. Außerdem haben Carina und Kiki ihr erstes Possum getroffen.

27.03. Town of 1770
Morgens in Bundaberg mussten wir zu aller erst unsere Autovermietung anrufen, um von ihnen eine Werkstatt genannt zu bekommen. Nachdem wir mit der Werkstatt einen Termin ausgemacht hatten, konnten wir zu unserem Haupttagesziel aufbrechen: die Rumdestillerie von Bundaberg-Rum (die mit dem Eisbären). Zwar konnten und wollten wir uns die komplette Tour durch die Anlagen für 12 € nicht leisten, dennoch konnten wir einen Rundgang im Visitorcenter machen, welcher (natürlich) einen Rumprobe beinhaltete (Rumfahren, Rumlaufen, Rumschauen, Rumstehen -> Rumtrinken!).
Danach den Wagen abgegeben und ab in die Stadt zum Shoppen. Obwohl wir ja nun eigentlich nichts kaufen wollten, kamen Carina und ich wieder mal nicht drumherum unser Rucksackvolumen aufs äußerste zu reizen. Wir können nur hoffen, dass wir mit allem auch nach Hause kommen.

Zum Glück konnten wir am Nachmittag unseren Bulli wieder heile mitnehmen. Einen weiteren Tag in dieser Stadt hätte keiner von uns ertragen. Hier laufen nur Bekloppte und Besoffene rum. Wobei Rum wahrscheinlich genau das richtige Stichwort dazu ist ...

Sobald wir den Wagen wieder hatten, sind wir auch schon auf und davon Richtung 1770.
Also nicht in das Jahr („Wach auf MacFly“), sondern in die einzige Stadt der Welt mit einer Zahl als Namen. Um Verwechslungen zu vermeiden wird sie auch „Town of 1770“ genannt.
In Australien ist der Himmel weiter weg, als bei uns in Europa. Genau erklären kann ich das nicht, aber jeder der mal in den Tropen war, wird mich verstehen können. Selbst wenn Wolken am Himmel sind, scheinen sie nie so nah, wie bei uns daheim.
Auf dem Weg nach 1770 erlebten wir unserer erstes richtiges australisches Gewitter. Holla, die Waldfee. Mehr muss ich wohl nicht sagen.

28.03. Cape Hillsborough
1770 ist ein eher unspektakulärer winziger Ort mit toller Küste/Strand, wobei jedoch ab diesem Breitengrad baden an den Stränden ohne schicke Netzanzüge absolut tabu ist. Zumindest von Oktober bis Mai.
Netzanzüge? Zum Baden?
Lässt sich ganz einfach erklären: Quallen. Aber nicht irgendwelche ungiftigen. Nahein, denn wir sind ja in Australien! Der Ort an dem alles 10 mal giftiger als in Europa.
Hier schwimmen TÖTLICHE Quallen am Strand rum!!!
Wenn man keinen „Stingersuite“ (Quallenanzug) besitzt, braucht man gar nicht erst die Badetasche packen. Allerdings gibt’s die Dinger hier an jeder Ecke für ca. 35 A$ (ca. 20 €) zu kaufen.
Is klar, dass ich Pummelfee mir so ein schwarzes Netzteil anziehe, oder waaas?!

Die Orte Gladstone und Rockhampton passierend machten wir und weiter auf nach Norden. Dabei überquerten wir den südlichen Wendekreis der Sonnen („Tropical Capricorn“ - trennt die Tropen von den Subtropen). Ab jetzt sind wir also in den Tropen. Haben wir auch gemerkt, denn es hört seitdem nur noch selten auf zu regnen.

An einem Rastplatz am Strand ging ich aufs Klo und nach Abziehen der Spülung tauchte auf einmal etwas dunkles in der Schüssel auf (was definitiv nicht von mir war). Mit einem kleinen „KRAIIIISCH“ und einem Satz war ich aus der Kabine und musste beim Blick zurück auch schon loslachen. Es war nicht wie erwartet eine Schlange, sondern ein kleiner Frosch, der sich im Spülkasten eingenistet haben musste und von mir jäh ans Tageslicht gefördert wurde.
Tagesendziel war Cape Hillsborough, ein Campingplatz in einem Naturschutzgebiet am Ende einer Straße (hier gibt es viele Straßen, die einfach enden, zumeist kurz vorm Meer).
Es war stockenduster als wir ankamen (mal wieder, denn hier geht die Sonne schon um 18 Uhr unter)
31.3.08 11:35
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Heiko (5.4.08 18:36)
Australien schön und gut, aber bei Reisen mit einem Wohnmobil in fremden Ländern werde ich echt neidisch.

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