Karla Kolumna
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18.-25.03.

18.03.08 Forster
Heute Morgen haben wir nach einem tollen Sonnenaufgang auf dem Balkon von Steffis und Christians Wohnung mit obligatorischen Blick auf Bondi Beach (!!!) uns auf den Weg gemacht, die Ostküste zu erobern. Unser erster Stop war Mittags in Tea Garden bzw. Hawks Nest für Fish & Chips, Chips und Chickenschnitzelburger (Schnitzel bleibt Schnitzel, baba – gell Nils?!). Der Strand hier ist gigantisch lang, beinahe ohne Menschen und mit leuchten blauem Wasser. Aber mit Box-Jellyfish (fiese kleine Quallen die kugelig rund sind und eine lange blaue Tentakel haben – giftig natürlich).
Nachmittags machten wir Stop in Port Macquarie für einen Kaffee und einem Foto in Rocky Beach (???).
Abends kamen wir gerade noch rechtzeitig um in Forster einen Stellplatz auf dem Campingplatz zu bekommen. Nach acht wurde da keiner mehr reingelassen.



19.03. Hat Head
Morgens sind Kiki und Carina schon spazieren gegangen, als ich noch in meiner Dachkoje lag und meine Klüsen entspannt habe. Als sie um acht Uhr wieder kamen konnten sie von Delphinen berichten. Ich habs leider verpasst, denn wir sind später shoppen gegangen, statt noch mal zum Harbour zu laufen. Dafür habe ich jetzt einen neuen Bikini (hoffentlich komme ich auch noch mal dazu ihn auzuprobieren) und Carina und ich haben Surfshorts (die hier ja eigentlich auch obligatorisch sind), sowie Sonnenbrillen für jeden von uns.

Um was zu erleben und Geld zu sparen sind wir abends zum ersten Mal nicht auf einen kommerziellen Campingplatz, sondern auf einen wild Campingplatz der Naturschutzbehörde gefahren. Die Fahrt dorthin war etwas diffizil, da die Straße keine sealed road (geteerte Straße), sondern eine dirt road war (die wir auch eigentlich nicht wirklich fahren dürfen). In Hat Head an der Tankstelle wurde uns von einem lokal geraten diesen Campingplatz zu nehmen, die Straße dorthin sei okay. Hmm, okay und okay sind halt zwei verschiedene Paar Schuhe, wie Mama sagen würde.

Nach einer viertel Stunde Fahrt mit ca. 15 km/h durch Schlaflöcher zum Leichenverbuddeln kamen wir im Stockdunkeln auf einer großen Rasenfläche an. Wir waren zum Glück nicht die einzigen. Es standen hier und da in den Ecken weitere Camper. Außerdem gab es zwei Plumpsklos auf Bakterienbasis, welche ertstaunlich sauber waren. Alles in allem war der Platz von der ersten Minute an ganz schön unheimlich.
Nach dem Essen saßen wir gemütlichen im Bulli, als Carina plötzlich aufsprang und meinte in der Ecke säße eine Spinne. Ich wollte mich schon aufregen, weil sie so ein Aufhebens wegen einer Spinne macht als ich das Mopped entdeckte. - Pffft, ich muss sagen, äh, hui. Also sowohl mir als auch Kiki ist beim Anblick von diesem Monster ganz schön die Muffe gegangen. Wir hatten eine handtellergroße Spinne in unserem Bus sitzen, bei der JEDEM von euch auch unwohl gewesen wäre. Ich bin nach draußen, habe die Heckklappe geöffnet und Kiki hat Thekla mit dem Handfeger einen eindeutig abschlägigen Bescheid erteilt (Gruß an die Kroatientruppe und Herrn W. D.).
Einige Zeit später, als der Schrecken langsam verdaut war, wollten Carina und ich mit meinem Headlight bewaffnet (und noch ein Gruß an Nils, die ist echt super und ich bin heilfroh sie zu haben) zum Klo, als Carina nichtsahnend und vor allem nicht nach vorne schauend (sondern den Boden nach Monsterspinnen absuchend) beinahe in ein Känguru reingerannt wäre. Da sie sich bei mit untergehakt hatte, war es nicht allzu schwer sie davon abzuhalten. Allerdings machte sie beim Anblick der Tiere (ca. 130 cm hoch) auf dem Absatz kehrt und preschte Richtung Bulli zurück. Ich bremsend hinten dran hängend, da ich mir die Tiere gerne noch angeschaut hätte. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich mich vor Lachen nicht mehr eingekriegt habe. Carina musste, am Bus angekommen, auch Lachen und Kiki kam fragend heraus. Die Kängurus sind derart an Menschen gewöhnt, dass wir bis auch zwei Meter an die herantreten konnten. Jedoch mit mulmigem Gefühl, denn keiner von uns hat Lust auf eine Keilerei mit einem Känguru-Männchen, welches womöglich plötzlich zum Schutz seiner Herde aus dem Gebüsch geschossen kommt.
Das war genug Aufregung für einen ganzen Monat.
Auch war es gar nicht so einfach beim Gedanken an die Spinne beruhigt einzuschlafen.


20.03. Coffs Harbour von Carina
Gesagt, getan, wir haben dann doch noch eine einigermaßen schlafreiche Nacht hinter uns gebracht. Dies sollte aber nicht bedeuten, dass der Schrecken an diesem Morgen ein Ende nahm. Ich ging morgens zum mehr oder weniger „Openair-Klo“ und traute mich nur etwas zaghaft die Wiese zurück zum Bulli zu überqueren.....Warum? Der Boden vibrierte [oder sagen wir mal rumpste], „geringfügig“ unter unseren Füßen. Pfumpf, pfumpf, pfumpf, pfumpf machte es, während Helen und Kiki aus der offenen Bulliheckklappe [und Gott sei Dank saßen sie im Bulli] heraus das Riesenkänguru vorbeihüpfen sahen, so ca. 5 cm von ihnen entfernt. Ich habe mir das ganze Spektakel aus der Toilettenperspektive angeschaut und gleichzeitig beobachtet, wie das Känguru auf einen unserer Campingnachbarn zuhüpfte. Als dieser registrierte, dass es penetranterweise seine Hüpfroute nicht verließ, ist er dann doch noch aus seinem gemütlichen Campingstuhl gewichen und hat Platz für das „Hüpfgeschoss“ gemacht. Jetzt konnte ich meine Toilettenperspektive verlassen und mit den anderen beiden Rücksprache halten. Dies endete, wie bei fast all solchen für uns Europäer manchmal etwas suspekt erscheinenden Aktionen in einem [wie kanns auch anders sein] großen Gelächter. Nach dem Schrecken und einem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Dorigo-Nationalpark. Er ist bekannt für seine vielen schönen Wasserfälle, die wir natürlich nicht verpassen durften. An unserem Lieblingswasserfall (Dangarfall) haben wir unser erstes Schnabeltier gesehen. Eine Art australischer Wolpertinger, halb Ente, halb Otter. Es legt Eier, frisst Würmer und kleine Krebse und hat, wie soll es auch anders sein, giftige Krallen. Nach einer kleinen Stärkung sind wir weiter zum Dorigo-Nationalpark um noch mal eben den einstündigen Walk zum Cristalfall mitzunehemen, vevor es dunkel wurde. Abgehetzt aber glücklich es getan zu haben sind wir weiter nach Coffs Habour um uns dort einen Campingplatz zu suchen. Unseren durchaus erfolgreichen Tag haben Helen und ich mit einer riesen Portion Kingsprawns (Riesengarnelen, 500g für sage und schreibe 2,99A$) und Kiki mit einem Riesensteak für 3,20 A$ ausklingen lassen. Zubereitet in einer für Campingplätze die wir bisher bewohnt haben Luxusküche.


21.03. Carabita Beach bei Brenda Neger
Lookout in Coffs Harbour

Wir haben auf Grund der Osterfeiertage arge Probleme gehabt einen freien Campingplatz zu finden. Zum Glück hatte Frau Brenda Neger (wir können drüber lachen, auch wenns makaber ist so zu heißen) auf ihrem mini Campingplatz noch genau einen Stellplatz frei. Das war echt Glück, denn wenn man sich hier einfach auf einen Parkplatz o. ä. stellt um zu übernachten, kann das schon mal teuer werden. Da es bereits spät war, haben wir außer kochen auch nicht mehr viel hinbekommen.

22.03.
Brisbane
Am morgen besuchten wir den Carabita Beach, der es wert gewesen wäre zu bleiben. Leider war unser enger Zeitplan dagegen.
Deshalb fuhren wir auch direkt nach Brisbane durch, um endlich mal vor Sonnenuntergang auf dem Campingplatz anzukommen.
In der Nacht wurde uns mal wieder eine Stunde geklaut, da wir die Grenze zu Queensland überfahren

---->Liebe Frau Gerstner-Schröder, ist ihnen eigentlich bewusst, dasss ihre Tochter am Gründonnerstag, Karwoche, sich gerne einen hinter die Binde bzw. in die Birne kippt.

23.03.
Coolum bei Noosa (unterhalb von Fraser Island) von Kiki

Das „schöne“ Brisbane am Sonntag morgen zu besuchen erwies sich als nicht besonders einfach, da alle freien parking lots von Autos fleissiger Kirchgänger gefüllt waren. So machten wir mehrere Stadtrundfahrten mit unserem, für Tiefgaragen zu hohen, Campervan. Dass Ganze wurde noch erschwert durch ein plötzlich auftauchendes riesen Polizeiaufgebot mit Blau(-Rot)licht, was sich aber als Aufnahme für eine/n Film/Serie rausstellte auf der wir mit Sicherheit zu sehen sind. Als wir endlich eine Lücke gefunden haben, war die Messe leider zu Ende, so dass wir Ostern eine Kirche ohne Messe besucht haben, aber in den Genuss eines genialen Orchesters (und Orgel) kamen. Den Rest der Stadt erkundeten wir dann per pedes, was Brisbane allerdings nicht viel schöner machte, bis auf kleinere Ausnahmen (botanic garden, Poollandschaft innerhalb des alten Expogeländes). Anschließend wollten wir endlich Urlaub an der viel gelobten „ruhigen“ Sunshine Coast machen. Das ist so geendet, dass wir nach kurzer Suche und einigen Telefonaten, den Caravan Park von Coolum betraten. Carina und ich brauchten nach dem Abend-BBQ mit Chicken Stick und „Würstchen“ eine kleine Pause und nickerten im Bulli als wir Helen mit Aussies reden hörten. Als wir unseren Kopf aus dem Bulli steckten, sahen wir eine Horde angetrunkener Leudde vor dem Bulli, die ihren wohlverdienten Osterurlaub genossen. Tom Cruise war übrigens auch unter ihnen. Es entwickelten sich diverse lustige Gespräche in denen jeder mit jedem redete und neugierig auf fremde Gewohnheiten fragen stellte, die er vom gegenüber mit grösstem Vergnügen beanwortet bekam, dabei floss noch so dass ein oder andere an alkohol in die durstigen Rachen bis alle müde ins Bett fielen.


24.03. Rainbow Beach
Unser erster Tag Regen. Und das, obwohl wir doch zwei Tage „Urlaub“ genommen haben, um mal Sonne und Strand zu genießen. Jetzt sitzen wir hier auf dem Campingplatz in unserem Bulli und entspannen bei Musik, Lesen und Fotos anschauen.
Abends gab es selbst gemacht Burger – sehr lecker. Ich bin pappensatt nach einem dreiviertel.

25.03.
Endlich Urlaub ;-). Leider war kein Sonnenschein-Badewetter, sondern Regen und bewölkt. Deswegen haben wir den Vormittag mit einem gemütlichen Frühstück und Lesen verbracht. Nachmittags sind wir zum sogenannten Fraserisland-Fähranleger gefahren. Die Autofähren legen hier einfach am Sandstrand an. Auf die Insel dürfen nur 4wd (four wheel drive – Allradantrieb) Fahrzeuge und selbst zum Anleger kommt man nur mit diesen Fahrzeugen. Wer vorher stecken bleibt, braucht auch gar nicht rüber setzen, denn auf der Insel gibt es keine Straßen, sondern nur Sand.
31.3.08 11:33
 


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