Karla Kolumna
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Bericht IX, 01.03.

How's it going?

Erst einmal Entwarnung: Mir ging es nach dem Anfall in der Apotheke und dem darauffolgenden Antihistaminikum + Antibiotika + Cortisonsalbe und einem Tag Pause schon wieder gut.


Carina hört Helge Schneider: "Liebe Gemeinde, einde, einde!"


Motto der Woche, bzw. eigentlich des ganzen Urlaubs: Man braucht Chaos, um Ordnung zu haben. (C. Wisse, 27.02.2008, Glenelg).
Dieses Mal haben wir genau 4 Stunden gebraucht, um das Zimmer in Besitz zu nehmen, und somit auch in Chaos zu legen. Aber unsere gestrigen Mitbewohnerinnen haben es uns gleichgetan (wenn nicht sogar noch besser).

Am Donnerstag Morgen haben wir uns aufgemacht, um nach Adelaide zu fliegen.
Als wir in Glenelg an der Bushaltestelle aufstehen wollten, ist Carina erstmal aus dem Sitz in die Oberkörpervorlage samt Trekkingrucksack geraten und ratsch – mit allem Gewicht nach vorn auf die Knie gedonnert. Die Jeans hat leider nachgegeben, aber die Haut hat Stand gehalten. Weh getan hat's wohl auch nicht arg. Nur aufstehen konnte sie allein aus dieser Haltung nicht so ganz. Wir müssen grad schon wieder drüber lachen.



Fortsetzung der Pechsträhne:
Am Flughafen von Adelaide wollten wir eine Entschädigung für unsere drei gepäcklosen Tage haben. Am Serviceschalter oben wurde uns gesagt, dass wir nach unten müssten. Unten haben sie uns ein Formular ausgefüllt, mit dem wir oben pro Person 100 A$ bekommen sollten. Ähja, sollten. Denn als wir oben am Schalter anstanden, war es bereits so spät, dass wir zum Gate gehen sollten. Also meinte die Schalterfrau (oben), wir könnten uns das Geld auch in Alice Springs am Flughafen aushändigen lassen. Na gut, dachten wir und sind zum Gate gejoggt. Der Flug war ganz nett und unser Gepäck war tatsächlich auch in Alice Springs, als wir ankamen!!!


Am Servicedesk erhielten wir dann erst die Nachricht, dass sie leider kein Geld da hätten und gleich darauf die tolle Nachricht, dass wir ja außerdem längst ausgezahlt worden seien. Aha!
Ihr glaubt es nicht, aber wir haben später im Backpacker's (Anni's Place) über eine Stunde über die Servicehotline erst mit dem Flughafen Alice Springs, dann mit Adelaide und letztendlich mit Melbourne telefoniert. Die meiste Zeit davon hingen wir allerdings in der Warteschleife.
Dann teilte man uns mit, dass sie versuchen werden, diesen Fehler rückgängig zu machen und uns dann anrufen würden.
Stand der Dinge ist nun, dass wir das Geld am 11. März ausgehändigt bekommen werden, wenn wir nach Melbourne weiterfliegen.

Wir werden sehen!

Das Hostel hier ist styletechnisch das beste. Außerdem gibt es einen Pool im Innenhof. Aber bisher war noch keine von uns beiden drin.
Am Donnerstag Abend sind wir zum Kangaroofeeding mit gefahren. Wir haben tatsächlich „wilde“ Wallabies mit diet pellets gefüttert. Damit sie auch nicht fett werden, wie die Touristen die sie füttern ;-).




Apropos dick werden. Meine T-Shirts reichen nicht mehr über meinen Bauch. Dies liegt entweder an dem vielen Weissbrot, dass wir hier zum Frühstück bekommen, oder aber doch an dem Trockner in Glenelg, der die Wäsche gekocht hat, um sie zu trocknen. Jetzt hat Carina ein paar Shirts mehr und ich weniger (wenn das mal nicht ihre Absicht gewesen ist, als sie den Trockner bediente :-). Die Wäsche war zwei Stunden, nachdem wir sie rausgeholt hatten immer noch warm.


Wir haben unsere ersten Begegnungen mit den Ureinwohnern hinter uns gebracht. Leider waren diese mit nicht allzu guten Düften verbunden. Ansonsten waren die meisten von ihnen zwar betrunken, aber immerhin doch freundlich. So freundlich man beim Schnorren halt ist.

Thema Alkohol: der ist hier arg teuer. Eine Dose Bier (375 ml) kostet umgerechnet 1,60 €. Außerdem gibt es Alkohol nur im Liquorstore. Diesen gibt es jedoch auch als Drive-Inn. Carina ist vor ein paar Tagen zu Fuß durch gelaufen. Hat aber trotzdem ihr Bier bekommen.
Hier in Alice steht draußen an der Tür: „No shoes, no entry!“ Das ist wie „keine Arme, keine Kekse“, unglaublich.
Vorgestern Abend hatten wir uns zwei Flaschen Wein gekauft und die eine Abends dreiviertel ausgetrunken. Den restlichen Wein hatten wir über Nacht in unserer markierten Tasche im Kühlschrank stehen. Gestern morgen lagen dann statt des Weins 9 A$ in der Tasche. Immerhin haben sie es nicht einfach so rausgenommen, sondern adäquates Geld dafür rein gelegt (auch Wein ist hier arg teuer).


Meine Pusteln lassen nach, werden hier in Alice Springs aber von Mückenstichen abgelöst. Auch nicht besser. Das Mädel von der Rezeption hat eben erzählt, dass es hier eigentlich so gut wie überhaupt keine Mossis (Mosquitos) gibt. Was soll ich sagen?!

G'day und alles Liebe an euch Leser
Carinagettingannoyed & HelendownunderfinishingtheDA
2.3.08 12:03
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Myndson (6.3.08 18:03)
No Shirt, No Shoes - No Service. Weiss man doch.
Bei Myndson is kloppetechnisch - seitdem die CeBit wieder so dermassen plötzlich und unerwartet angefangen hat - die Hölle los. Streik bei den Öffis am ersten Tag, ständiges Generve und rumgeschickt werden. Naja, mit einer gesunden Scheißegaleinstellung komme ich damit schon zurecht. Jetzt kommen erstmal die Hasenfamilie und Kröchi rum, Tahi-Curry essen.
Ahoi aus Bangkok!


Myndson (6.3.08 18:05)
... ich mag die nicht vorhandene Editierfunktion für Einträge ... Thai-Curry!

สวัสด

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